„Joe der Film 2“ kommt: Dreharbeiten in Bozen gestartet

Lange Zeit hatten Hauptdarsteller, Regisseur und Drehbuchautor Thomas Hochkofler sowie Produzent Markus Frings Fragen nach einem zweiten Teil mit einem klaren Nein beantwortet. Der erste Film hatte die Erwartungen deutlich übertroffen. Eigentlich wollte man aufhören, solange der Erfolg noch frisch war.
Doch die Geschichte von Joe und Gäbbi war offenbar noch nicht zu Ende. „Wir haben zwei Jahre lang gemeinsam mit Robert Ausserer am Drehbuch für die Fortsetzung gearbeitet, die inhaltlich direkt an den ersten Teil anschließt“, erklärt Hochkofler.
Die Messlatte liegt hoch
Den Machern ist bewusst, dass die Erwartungen nach dem Erfolg des ersten Films groß sind. „Wir wissen nur zu gut, dass sich der Erfolg des ersten Films wohl kaum eins zu eins wiederholen lassen wird“, sagt Frings.
Trotzdem fiel die Entscheidung für die Fortsetzung. Hochkofler und Frings seien selbst von der Geschichte und dem Drehbuch überzeugt und hoffen, dass „Joe der Film 2“ den hohen Erwartungen gerecht werden kann.
Joe gerät erneut ins Chaos
Inhaltlich setzt die Fortsetzung direkt nach den Ereignissen des ersten Films an. Damals sorgten zwei tollpatschige Mafiosi, gespielt von Thomas Hochkofler und Lukas Lobis, für ordentlich Aufregung in Südtirol. Joe von Afing geriet mitten hinein und stiftete ebenfalls reichlich Chaos.
Nach seiner Hochzeit mit Gäbbi, gespielt von Anna Unterberger, ist inzwischen etwas Ruhe eingekehrt. Allerdings dürfte diese nicht lange anhalten. Joe, ein arbeitsloser Mittdreißiger, der im Dachgeschoss seiner Schwiegermutter lebt, hat ohnehin genügend Probleme.
Nun kommen erneut Mafia-Intrigen ins Spiel. Gleichzeitig droht dem Tourismus ein Imageproblem – und ausgerechnet Joe soll bei der Lösung helfen. Doch am Ende entwickelt sich alles anders als gedacht. Dabei droht Joe zu verlieren, was ihm am wichtigsten ist.
Mehr wollen die Verantwortlichen über die Handlung derzeit noch nicht verraten.
Bekannte Gesichter und neue Gastauftritte
Auch in Teil zwei sind zahlreiche Darsteller aus dem ersten Film wieder mit dabei. Neben Thomas Hochkofler und Anna Unterberger kehren Lukas Lobis, Georg Kaser, Peter Schorn und Robert Palfrader zurück. Dazu kommen weitere bekannte Gesichter und mehrere Gastauftritte.
„Dieses Mal ist alles etwas größer: mehr Schauspieler, mehr Crew, mehr Locations, und auch die Geschichte selbst wird etwas turbulenter“, kündigt Hochkofler an.
Komplett in Südtirol produziert
„Joe der Film 2“ bleibt ein Projekt aus Südtirol. Sowohl vor als auch hinter der Kamera kommen sämtliche Beteiligten aus dem Land. Hochkofler hat gemeinsam mit Robert Ausserer am Drehbuch gearbeitet und dabei auch die eine oder andere Südtiroler Bekanntheit mit einem Augenzwinkern aufs Korn genommen.
Neben Hochkofler sind unter anderem Harald Erschbaumer für Kamera und DOP, Sara Pergher für die Art Direction, Katharina Kammerer als Regieassistenz, Rita Kröss für die Kostüme, Jonathan Rinn für das Licht, Gudrun Pichler für die Maske, Lorenzo Misia für den Ton, Nobert Vieider in der Produktionsleitung und Marco Facchin für die Musik beteiligt.
Produziert wird der Film von den Bozner Produktionsunternehmen Movie.mento und Albolina Film.
Unterstützung für das Filmprojekt
Ein vollständig in Südtirol produzierter Film dieser Größenordnung ist laut den Verantwortlichen entsprechend aufwendig zu finanzieren. Auch für den zweiten Teil konnten deshalb zahlreiche Unterstützer gewonnen werden.
Dazu zählen die IDM Film & Music Commission Südtirol, das Land Südtirol mit dem Amt für Film und Medien sowie das Ministero della Cultura mit der Direzione Generale Cinema e audiovisivo.
Als Sponsoren werden unter anderem Raika Ritten, die Spezialbierbrauerei Forst, das Modelabel MaxMara, Lobis Böden und das Hörzentrum Südtirol genannt. Auto Brenner unterstützt das Projekt als offizieller Mobility-Partner.
Die Premiere des zweiten Teils ist für März 2027 vorgesehen. Ab Frühjahr 2027 soll der Film anschließend wieder in Südtirols Vereins- und Kulturhäusern gezeigt werden.






