von ih 04.09.2026 14:15 Uhr

Friedenserziehung als Auftrag der Schule

Zum Schulbeginn rückt der „Friedensblog Südtirol“ die Bedeutung der Friedenserziehung in den Mittelpunkt. Die Schule sei neben der Familie ein zentraler Ort, an dem Kinder und Jugendliche lernen könnten, respektvoll miteinander umzugehen und Konflikte gewaltfrei zu lösen.

APA/dpa

Friedenserziehung dürfe nicht als einzelnes Schulfach verstanden werden, betont die Initiative. Vielmehr gehe es um eine Haltung, die den gesamten Schulalltag prägen solle. Neben der Wissensvermittlung über globale Konflikte sollten auch deren Ursachen und Möglichkeiten für friedliche Lösungen thematisiert werden.

Dafür brauche es aus Sicht des „Friedensblogs Südtirol“ Lehrkräfte mit einer souveränen und kritischen Haltung, die sich nicht unreflektiert von politischen oder medialen Strömungen beeinflussen ließen. Ein besonderes Augenmerk liege zudem auf der Förderung von Toleranz. Der respektvolle Umgang mit unterschiedlichen Meinungen, Kulturen und Lebensweisen könne dazu beitragen, Schulen zu Orten des Friedens zu machen, die auch in Familien und Gesellschaft hineinwirken.

„Friede wächst von ganz unten“, lautet die zentrale Botschaft der Mitteilung zum Schulanfang. Unterzeichnet wurde sie von Erwin Demichiel, Susanne Elsen, Johannes Fragner Unterpertinger, Sepp Kusstatscher und Arno Teutsch.

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