Friedenserziehung als Auftrag der Schule

Friedenserziehung dürfe nicht als einzelnes Schulfach verstanden werden, betont die Initiative. Vielmehr gehe es um eine Haltung, die den gesamten Schulalltag prägen solle. Neben der Wissensvermittlung über globale Konflikte sollten auch deren Ursachen und Möglichkeiten für friedliche Lösungen thematisiert werden.
Dafür brauche es aus Sicht des „Friedensblogs Südtirol“ Lehrkräfte mit einer souveränen und kritischen Haltung, die sich nicht unreflektiert von politischen oder medialen Strömungen beeinflussen ließen. Ein besonderes Augenmerk liege zudem auf der Förderung von Toleranz. Der respektvolle Umgang mit unterschiedlichen Meinungen, Kulturen und Lebensweisen könne dazu beitragen, Schulen zu Orten des Friedens zu machen, die auch in Familien und Gesellschaft hineinwirken.
„Friede wächst von ganz unten“, lautet die zentrale Botschaft der Mitteilung zum Schulanfang. Unterzeichnet wurde sie von Erwin Demichiel, Susanne Elsen, Johannes Fragner Unterpertinger, Sepp Kusstatscher und Arno Teutsch.






