von ih 03.09.2026 14:46 Uhr

Viele Reviere warten auf die neuen Jagdaufseher

Für sie beginnt nun ein neuer Abschnitt – und in vielen Südtiroler Revieren werden sie bereits dringend erwartet: 15 neue hauptberufliche Jagdaufseher haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Wir sind stolz auf euch und heißen euch bei uns willkommen: Der Präsident der Jagdaufsehervereinigung Andreas Delueg. - Foto: LPA/Maja Clara

19 Teilnehmer hatten von Februar bis September den elften Jagdaufseherlehrgang an der Forstschule Latemar besucht. Die Ausbildung wurde von der Forstschule der Agentur Landesdomäne gemeinsam mit dem Südtiroler Jagdverband und dem Landesamt für Wildtiermanagement organisiert. Die Absolventen sind zwischen 20 und 55 Jahre alt und kommen aus verschiedenen Teilen Südtirols.

Forstwirtschaftslandesrat Luis Walcher (SVP) überreichte den erfolgreichen Teilnehmern am Donnerstag ihre Diplome. Die neuen Jagdaufseher sollen künftig wichtige Aufgaben im Wildtiermanagement, im Naturschutz und bei einer nachhaltigen Jagdausübung übernehmen.

Der Beruf hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Neben jagdlichen und wildbiologischen Kenntnissen standen deshalb auch Ökologie, Jagdrecht, Hege, praktische Jagdausübung sowie Konfliktmanagement und Wissensvermittlung auf dem Lehrplan. Gerade die Zusammenarbeit mit Grundeigentümern und Landnutzern gewinnt dabei an Bedeutung.

Insgesamt traten 28 Kandidaten zur Prüfung an. Neben den 19 Kursteilnehmern stellten sich auch neun Angehörige des Landesforstkorps mit Jagdwaffenpass der Prüfung. 18 Kandidaten bestanden sowohl den schriftlichen als auch den mündlichen Teil mit sehr guten Ergebnissen.

Der Generationenwechsel macht die neuen Fachkräfte besonders notwendig: Viele langjährige Jagdaufseher gehen in den Ruhestand. „Viele Reviere warten bereits sehnlichst auf die Einstellung der Jagdaufseher“, betonte der Direktor des Landesamtes für Wildtiermanagement, Dominik Trenkwalder.

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