von mmh 02.09.2026 14:24 Uhr

Innichen: Polizei enttarnt „taubstummen“ Spendensammler

Mitten in einer gut besuchten Fußgängerzone von Innichen ist ein 38-jähriger ausländischer Staatsbürger ins Visier der Staatspolizei geraten. Der Mann soll Passanten um Spenden gebeten und sich dabei als taubstumm ausgegeben haben. Die Polizei zeigte ihn wegen des Verdachts auf Betrug an.

(Symbolbild von Alexa auf Pixabay)

Am Samstag kontrollierten Beamte des Polizeikommissariats Innichen einen 38-jährigen ausländischen Staatsbürger mit den Initialen S.R.S. Der Mann war den Polizisten am Eingang der Fußgängerzone aufgefallen, wo sich zu diesem Zeitpunkt zahlreiche Touristen aufhielten.

Nach Angaben der Staatspolizei ging der Mann auf Passanten zu und bat sie um Geld. Gleichzeitig forderte er sie auf, ein Formular zu unterschreiben. Darauf wurde auf einen angeblichen Wohltätigkeitsverein zugunsten taubstummer Menschen hingewiesen.

Bei der Kontrolle stellte sich der Mann zunächst selbst als taubstumm dar. Als er jedoch bemerkte, dass die Beamten offenbar misstrauisch geworden waren, sprach er plötzlich auf Italienisch mit ihnen.

Dabei soll er laut Polizei zugegeben haben, ältere Menschen betrogen zu haben.

Zur Identifizierung ins Polizeikommissariat gebracht

Der 38-Jährige wurde anschließend für die notwendigen Überprüfungen und zur vollständigen Feststellung seiner Identität in das Polizeikommissariat gebracht.

Nach Abschluss der Kontrollen erfolgte eine Anzeige bei der zuständigen Gerichtsbehörde. Der Mann wird wegen des Verdachts auf Betrug angezeigt.

Die Staatspolizei warnt in diesem Zusammenhang vor Geldforderungen auf der Straße. Wer von Personen angesprochen wird, die sich als Vertreter eines Wohltätigkeitsvereins ausgeben und um Geld bitten, sollte besonders aufmerksam sein.

Bei verdächtigen Situationen rät die Polizei dazu, umgehend die Ordnungshüter zu verständigen.

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