Tirol bleibt bei Arbeitslosigkeit vorne

Nord- und Osttirols Landeshauptmann Anton Mattle sieht in den Zahlen ein Zeichen für die Widerstandsfähigkeit des Tiroler Arbeitsmarktes. Trotz der positiven Entwicklung seien weitere Anstrengungen notwendig, um arbeitslose Menschen möglichst rasch wieder in Beschäftigung zu bringen. Mit der „Arbeitsmarktstrategie Tirol 2030“ sollen dafür gezielte Unterstützungsangebote geschaffen und Aus- und Weiterbildungen gefördert werden.
Auch der Bedarf an Arbeitskräften bleibt hoch. Nach Angaben des AMS Tirol sind derzeit 7.340 sofort verfügbare offene Stellen gemeldet. Besonders gefragt sind Lehrlinge: 1.476 offene Lehrstellen stehen aktuell zur Verfügung.
Mattle sieht die duale Ausbildung als wichtigen Baustein im Kampf gegen den Fachkräftemangel. Die Lehre biete jungen Menschen vielfältige Möglichkeiten und eine gute Grundlage für den Einstieg ins Berufsleben. Gleichzeitig müsse der Stellenwert der Lehre weiter gestärkt werden. Die Tiroler Unternehmen seien weiterhin dringend auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen.






