Nach zehn Monaten Bauzeit: Landesstraße bei Eppan wieder offen

In der Gemeinde Eppan wurde ein Abschnitt der Landesstraße verlegt, der als rutschungsgefährdet galt. Zusätzlich wurde ein neuer Schutzwall errichtet, um die Straße dauerhaft abzusichern.
Auch die Einmündung des Nussbaumerwegs in Richtung Missian wurde neu gestaltet. Dadurch sollen sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Sichtverhältnisse im Kreuzungsbereich verbessert werden.
Noch nicht vollständig abgeschlossen sind die Arbeiten. Im September sollen die Grünflächen gestaltet und eine Wasserentnahmestelle für landwirtschaftliche Fahrzeuge fertiggestellt werden.
Mehr als 1,5 Kilometer Regenwasserkanal
Zum Bauprojekt gehörten außerdem Begrünungsarbeiten und Maßnahmen zur Verbesserung der Oberflächenentwässerung. Bestehende Leitungen wurden verlegt beziehungsweise zusätzlich gesichert.
Darüber hinaus entstand ein mehr als 1.500 Meter langer Regenwasserkanal. Bereits Ende März war ein erster Abschnitt der Gemeindestraße wieder für den Verkehr freigegeben worden.
Mehrere Maßnahmen in einem Projekt gebündelt
Bei der offiziellen Eröffnung waren Mobilitäts- und Infrastrukturlandesrat Daniel Alfreider, Eppans Bürgermeister Lorenz Ebner und Dekan Alexander Raich dabei.
Alfreider und Ebner betonten die Zusammenarbeit zwischen Land, Gemeinde und den beteiligten Unternehmen. Durch die Bündelung verschiedener Arbeiten in einem Bauvorhaben seien Synergien genutzt, Kosten eingespart und zusätzliche Eingriffe vermieden worden.
Koordiniert wurden die Arbeiten vom Amt für Straßenbau Mitte/Süd unter der Leitung von Techniker Stefano Maraner. Er gab bei der Eröffnungsfeier einen Rückblick auf die Entwicklung des Gemeinschaftsprojekts.
Sicherer Weg zum Sportplatz
Neben den Maßnahmen an der Straße wurde auch die Infrastruktur für Fußgänger verbessert. Der geschützte Fußweg wurde verlängert, entlang des Nussbaumerwegs wurden zusätzliche Sicherungen angebracht und der Gehsteig in Richtung Sportplatz verbreitert.
„Mit der Verlängerung des geschützten Fußwegs, den zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen entlang des Nussbaumerwegs und der Verbreiterung des Gehsteigs in Richtung Sportplatz verfügen Anrainer und Verkehrsteilnehmer nun über eine deutlich sicherere und durchgängige Verbindung zwischen St. Pauls und Unterrain“, erklärte Landesrat Daniel Alfreider.
Für die ausführenden Unternehmen Gasser GmbH und Deco Bau stellte das Projekt auch organisatorisch eine Herausforderung dar. Geometer Ivan Gasser von der Gasser GmbH verwies dabei auf die Abstimmung aller Beteiligten und die Transportlogistik. Das anfallende Material konnte im Umfeld wiederverwendet werden.
Auch von den Anrainern gibt es Zustimmung zu den Verbesserungen. Besonders der neue Gehsteig bis zum Sportplatz wird begrüßt. „Mit dem neuen Gehsteig bis zum Sportplatz wurde ein sicherer Bereich geschaffen. Kinder und Jugendliche können den Trainings- und Wettkampfplatz nun deutlich sicherer erreichen“, sagte Sarah Siller, Mutter eines jungen Fußballspielers.






