von ih 29.08.2026 13:17 Uhr

WhatsApp-Konten in Gefahr: Neue „Zero-Click“-Angriffe

Eine neue Welle von Angriffen auf WhatsApp-Konten sorgt für Aufmerksamkeit. Besonders Nutzer von Apple-Geräten mit veralteten Versionen von iOS oder WhatsApp können betroffen sein – in manchen Fällen müssen sie dafür nicht einmal auf eine Nachricht oder einen Link klicken.

Bild: APA/AFP

Haben Kriminelle Zugriff auf ein Konto bekommen, können sie sich anschließend als Familienmitglied, Freund oder andere bekannte Person ausgeben und Geld verlangen. Dabei wird beispielsweise eine angebliche Notsituation vorgetäuscht.

Die Staatspolizei rät deshalb, Geldforderungen über WhatsApp niemals ungeprüft nachzukommen. Die Identität des Absenders sollte über eine andere Telefonnummer, ein anderes Gerät oder möglichst persönlich überprüft werden.

Außerdem sollten sowohl das Betriebssystem als auch WhatsApp immer auf dem neuesten Stand sein. Nutzer sollten regelmäßig unter „Verbundene Geräte“ kontrollieren, welche Geräte mit ihrem WhatsApp-Konto verbunden sind. Unbekannte Geräte sollten sofort abgemeldet werden. Zusätzlich empfehlen die Ordnungshüter die Zwei-Faktor-Authentifizierung, einen eingeschränkten automatischen Download von Anhängen sowie den Schutz des Smartphones mit Code, Touch ID oder Face ID.

Wurde ein WhatsApp-Konto bereits übernommen, sollten Betroffene ihre Kontakte sofort warnen. Sie sollten ausdrücklich darauf hinweisen, auf keine Geldforderungen zu reagieren, und gleichzeitig die Wiederherstellung des Kontos einleiten.

Apple hat die bekannten Sicherheitslücken mit entsprechenden Updates geschlossen. Nutzer sollten deshalb die neuesten Versionen von iOS und den betroffenen Anwendungen installieren und auch für ihren Apple-Account die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren.

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