Diözese lädt zu Philosophietagen und Pilgerwanderungen

Unter dem diesjährigen Motto „Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?“ geht es dabei nicht nur um Umwelt- und Klimaschutz. Die Schöpfungszeit verbindet diese Themen mit einer religiösen Frage: Der Mensch soll die Natur nicht als seinen Besitz betrachten, sondern sich selbst als Teil der Schöpfung verstehen. Papst Leo XIV. ruft in diesem Zusammenhang auch angesichts von Krieg, Gewalt und Umweltzerstörung zu einer Erneuerung des eigenen Denkens und Handelns auf.
Bereits am Montag und Dienstag, 31. August und 1. September, beschäftigen sich die Brixner Philosophietage an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Brixen mit dem Verhältnis von Tourismus und Natur. Unter dem Titel „Tourismus im Spannungsfeld zwischen Genuss und Belastung der Natur“ wird unter anderem darüber diskutiert, wie mit Overtourism, großen Beherbergungsbetrieben und steigenden Preisen umgegangen werden kann. Fachleute aus Philosophie, Recht, Ökologie, Wirtschaft und Kulturwissenschaft sollen unterschiedliche Sichtweisen einbringen.
Auch mehrere Pilgerwanderungen gehören zum Programm. Von Montag, 31. August, bis Freitag, 4. September, führt eine Reise auf den Spuren des heiligen Franziskus nach Mittelitalien. Die Gruppe besucht unter anderem Rieti, Greccio, La Foresta, Poggio Bustone und Fontecolombo sowie die Marmore-Wasserfälle und Assisi. Begleitet wird die Pilgerfahrt von Generalvikar Eugen Runggaldier.
Eine weitere mehrtägige Fußwallfahrt startet am Sonntag, 6. September, in Pflersch. Von dort führt der Weg über den Brennerpass und das ehemalige Skigebiet Zirog nach Pfitsch. Weiter geht es zum Wallfahrtsort Maria Trens und über Vals nach Meransen, wo die Wanderung am Donnerstag, 10. September, endet.
Morgendliche Besinnungen und Gottesdienste gehören ebenso zur Wallfahrt wie Zeiten der Stille, Gebet und gemeinsame Gespräche. Begleitet wird die Gruppe vom Priester und Naturkenner Markus Moling sowie von der Wanderleiterin und Counsellorin Anna Maria Obrist.






