Cybercrime-Delikte auch weiter auf hohem Niveau

IT-Medien werden laut Mits auch weiter von Kriminellen genutzt. „In fast allen Deliktsbereichen des Strafrechtes spielt ein IT-Medium immer mehr eine Rolle.“ Die fortschreitende Digitalisierung „verändert auch die Erscheinungsformen der Kriminalität“, sagte Andreas Holzer, Chef des Bundeskriminalamts.
Bei Angriffen gegen Informations- und Kommunikationssysteme (Cybercrime im engeren Sinn) gab es laut Bundeskriminalamt einen Anstieg der Anzeigen um 8,6 Prozent. Die Zahl stieg von 20.246 Fällen 2024 auf 21.988 im vergangenen Jahr. Gleichzeitig wurden mehr Straftaten geklärt. Die Polizei verzeichnet hier eine Steigerung von 3.293 (2024) auf 4.026 in 2025. Geht es nach Mits, sei dieser Anstieg auch auf Präventionsarbeit zurückzuführen.
Betrüger halten Ermittler weiter auf Trab
Zudem macht Onlinebetrug weiterhin den Löwenanteil der Delikte aus. Nahezu die Hälfte der Straftaten entfalle darauf, hieß es am Donnerstag im Rahmen eines Hintergrundgesprächs. Insgesamt registrierte das Bundeskriminalamt 31.001 Fälle, was zwar einem Rückgang um 2,4 Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht, jedoch sei Betrug dennoch weiterhin das zahlenmäßig häufigste Delikt.
Mits hob vor allem komplexe Formen des Investitionsbetruges hervor – speziell den Cyber-Trading-Fraud. Die Schadenssumme lag 2025 bei rund 120 Millionen Euro.
Hier setze sich auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Erstellung von betrügerischem Content sowie von Deepfakes sowie zur Automatisierung und Professionalisierung komplexer Betrugsmodelle fort.
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