von lif 27.08.2026 09:32 Uhr

Lange Wartezeiten: „Führerschein-Termine früh vereinbaren“

Wer seinen Führerschein erneuern muss, sollte nicht bis zur letzten Minute warten. Die Generation 60+ in der SVP warnt vor langen Wartezeiten bei den nötigen ärztlichen Untersuchungen und fordert Verbesserungen.

Bild: Fotomontage UT24/fe - Foto: Land Südtirol

Bei der Erneuerung des Führerscheins sind in bestimmten Fällen zusätzliche medizinische Untersuchungen oder ärztliche Visiten erforderlich. Da es bei den Terminen teilweise zu längeren Wartezeiten kommen kann, empfiehlt die Generation 60+, sich bereits zwei bis drei Monate vor Ablauf des Führerscheins darum zu kümmern. „Niemand sollte aufgrund langer Wartezeiten bei den erforderlichen medizinischen Untersuchungen Gefahr laufen, dass der Führerschein zwischenzeitlich abläuft“, betont der Vorsitzende Otto von Dellemann. Eine rechtzeitige Planung helfe, unnötigen Stress zu vermeiden.

Die Seniorenbewegung verweist auch auf die finanzielle Lage vieler älterer Menschen. Nicht jeder könne kurzfristig auf private medizinische Visiten ausweichen, wenn die öffentlichen Termine lange Wartezeiten haben. Gerade für Menschen mit einer kleinen Pension seien zusätzliche private Kosten eine erhebliche Belastung. „Es kann nicht die Lösung sein, dass Senioren, die auf einen zeitnahen Termin angewiesen sind, auf kostenpflichtige private Visiten ausweichen müssen“, so von Dellemann.

Die Generation 60+ regt deshalb an zu prüfen, ob für Betroffene eine Art Vorzugsspur geschaffen werden könnte. „Eine einfache und unbürokratische Lösung wäre eine bevorzugte Terminvergabe für jene Personen, deren Führerschein kurz vor dem Ablauf steht“, schlägt von Dellemann vor. Wenn eine medizinische Visite Voraussetzung für die Erneuerung sei, müsse auch gewährleistet sein, dass die Termine innerhalb einer angemessenen Frist verfügbar sind.

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