Ökologisches Gewerbegebiet in Assling lässt weiter auf sich warten

Das Projekt sollte neue Maßstäbe für nachhaltiges Wirtschaften setzen. Vorgesehen waren neben einer verdichteten Bauweise eine möglichst geringe Bodenversiegelung und großzügige Grünflächen. Auch eine erneuerbare Energie und innovative Energiesparmaßnahmen sollten eine wesentliche Rolle spielen. Bei der Präsentation der Pläne betonte Bürgermeister Reinhard Mair, dass die Gemeinde auf eine besonders nachhaltige Gestaltung des Gewerbegebiets setzen will.
Mittlerweile sind vier Jahre ins Land gezogen, von dem geplanten Gewerbegebiet ist jedoch noch wenig zu sehen. Die Fläche liegt brach und wird als Lagerfläche für Schadholz genutzt. Schenkt man den Ausführungen des Ortschefs Glauben, gibt es zwar Interesse von Unternehmen, eine wichtige Voraussetzung für die weitere Entwicklung ist jedoch noch nicht geklärt: die Zufahrt zum Gelände. Im Raum steht unter anderem ein möglicher Bahnübergang. Die Gemeinde befindet sich dazu weiterhin in Verhandlungen, so Mair. Aufgrund der laufenden Gespräche will er gegenwärtig keine weiteren Details nennen. Wann das ökologische Gewerbegebiet tatsächlich umgesetzt werden kann, bleibt folglich offen.
Andreas Raffeiner
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