Urlaub mit dem Zug immer beliebter?

Immer mehr Menschen nutzen den Zug nicht nur für den Arbeitsweg, sondern auch in der Freizeit und für Urlaubsreisen, so das LPA in einer Aussendung. Dies zeige eine kürzlich veröffentlichte Studie des Marktforschungsinstituts SWG und der Buchungsplattform Trainline in Zusammenarbeit mit IDM Südtirol. Europaweit geben demnach 61 Prozent der Befragten an, bereits einmal mit dem Zug verreist zu sein oder sich das vorstellen zu können.Â
Damit die Bahn tatsächlich zur attraktiven Alternative zum Auto wird, braucht es komfortable Verbindungen, kurze Reisezeiten und gute Angebote. In der ersten Hälfte der Legislaturperiode seien hier wichtige Fortschritte erzielt worden, betont Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider: „Unser Ziel ist es, mit der Bahn eine angenehme, effiziente und kostengünstige Alternative zum Auto anzubieten, sei es für den täglichen Arbeitsweg, die Geschäftsreise nach Mailand, den Städtetrip nach Wien oder Rom oder den Urlaub am Meer in Apulien.“
Auch für die Südtiroler Wirtschaft spiele eine leistungsfähige Bahnverbindung über den Brenner eine zentrale Rolle. Die Handelskammer Bozen setzt sich gemeinsam mit den Wirtschaftsverbänden für den Ausbau des Schienengüterverkehrs ein. Ziel ist es, mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken und die Umweltbelastung zu reduzieren. Handelskammerpräsident Michl Ebner sieht aber Handlungsbedarf: „Insbesondere der grenzüberschreitende Bahnverkehr muss einfacher, verlässlicher und effizienter werden.“ Dazu gehörten der Abbau technischer und administrativer Hürden zwischen den Ländern, zusätzliche Kapazitäten für den Güterverkehr, besser abgestimmte Fahrpläne sowie der rasche Ausbau der Infrastrukturen entlang des gesamten Brennerkorridors. „Nur so kann die Bahn ihr Potenzial als nachhaltiges Verkehrsmittel für Wirtschaft und Bevölkerung voll entfalten“, so Ebner.






