Tirol bürgert mehrere Syrer und Afghanen ein

Auch die Zahl der Anträge nimmt zu. Bis Ende Juli wurden bereits 1.161 Antragsteller registriert. Besonders häufig kommen die Antragsteller aus Syrien (365), Afghanistan (188) und der Türkei (122). Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2025 waren es 1.879 Antragsteller.
Für das Land bedeutet die Entwicklung eine zunehmende Belastung der zuständigen Abteilung. Gleichzeitig stieg die Zahl der Fälle, in denen die gesetzlichen Voraussetzungen nicht erfüllt waren. 2026 wurden bislang 74 Anträge abgewiesen, nach 49 im gesamten Jahr 2025.
Wie die Verfahren abgewickelt werden
Um die Verfahren effizienter abzuwickeln, setzt das Land unter anderem auf Gruppenberatungen. Seit April finden monatlich zwei Informationsveranstaltungen für jeweils bis zu 80 Personen statt. Dadurch sollen Sachbearbeiter mehr Zeit für die eigentliche Bearbeitung der Anträge haben.
LHStv. Philip Wohlgemuth (SPÖ) betont, die Staatsbürgerschaft stehe am Ende eines gelungenen Integrationsprozesses. Die gesetzlichen Voraussetzungen müssten in jedem Fall sorgfältig geprüft werden, gleichzeitig sollen Verfahren möglichst effizient und verlässlich abgewickelt werden.






