von ih 21.08.2026 15:34 Uhr

Justizpalast: Kosten und Verantwortliche weiter offen

Rund um den Vorfall im Bozner Justizpalast sind wichtige Fragen weiterhin ungeklärt. Das geht aus der Antwort von Landesrat Christian Bianchi auf eine Landtagsanfrage von Jürgen Wirth Anderlan hervor.

Bild: APA/BERUFSFEUERWEHR BOZEN

Der Landesverwaltung war laut den Informationen einer Landtagsanfrage bereits bekannt, dass am Justizpalast umfangreiche Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten notwendig waren. Zwischen den zuständigen Landesämtern und den Gerichtsämtern fanden deshalb monatliche Besprechungen statt, bei denen Maßnahmen, Prioritäten und die Durchführung abgestimmt wurden. Auch die Präsidentin des Landesgerichts war in die Zusammenarbeit eingebunden.

Im Zuge der geplanten Arbeiten war auch der Austausch von inneren Säulen vorgesehen. Mit der Ausführung wurde die Firma Merottobau beauftragt, die Planung übernahm Matteo Mottironi.

Wer für den Vorfall vom 16. Juli verantwortlich ist, wie hoch der entstandene Schaden ausfällt und wer letztlich für die Kosten aufkommen muss, steht derzeit noch nicht fest. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Die Verantwortlichkeiten und die Schadenshöhe sollen von der Justiz sowie den beauftragten Technikern geklärt werden. Eine verlässliche Kostenschätzung für die Wiederherstellung oder einen möglichen Wiederaufbau sei erst nach Abschluss der technischen Untersuchungen möglich, heißt es in der Antwort des Landesrats.

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