Schützen lassen nicht locker

Wie UT24 berichtete, haben rund 200 Schützen des Bezirks Süd-Tiroler Unterland am Mittwochabend entlang des Etschdammes mit Fackeln und Bengalo-Feuern eine sichtbare Flammenlinie gebildet. Am Donnerstagmorgen folgte eine Banner-Aktion. Damit wollen die Schützen erneut auf die geplante Aufspaltung des Wahlkreises aufmerksam machen.
Bezirksmajor Peter Frank findet deutliche Worte: „Die Wahlkreisteilung stellt eine politische Vergewaltigung des Unterlands dar, die einzig und allein den Zweck verfolgt, im Wahlkreis Bozen inklusive Rest-Unterland eine ausgeprägte italienische Mehrheit zu zementieren.“ Der Minderheitenschutz der deutschen und ladinischen Volksgruppe werde mit Füßen getreten, das Unterland wieder einmal zur politischen Verhandlungsmasse gemacht. Frank verlangt, dass alle politischen Hebel in Gang gesetzt werden, um die Teilung zu verhindern. Die Schützen akzeptierten nur ein klares und unmissverständliches Nein der Südtirol-Vertreter.
Die Aktionen des Schützenbezirks gehen weiter: Am Mittwoch, 26. August, findet um 20 Uhr im Haus Unterland in Neumarkt die nächste Diskussionsveranstaltung statt. Als Redner treten die Bürgermeister Karin Jost, Michael Epp und Manfred Mayr sowie Bezirksmajor Peter Frank auf.






