Muttermale im Blick behalten

Eine Orientierung bietet die sogenannte ABCDE-Regel. Dabei wird auf Asymmetrie, unregelmäßige Begrenzung, unterschiedliche Farben, einen Durchmesser von mehr als etwa fünf bis sechs Millimetern sowie Erhabenheit und Veränderungen geachtet. Auch Juckreiz oder Blutungen können Anlass für eine ärztliche Kontrolle sein.
Besondere Aufmerksamkeit ist bei neuen Pigmentmalen im höheren Erwachsenenalter gefragt. Verändert sich ein Muttermal in Form, Größe oder Farbe, sollte es ärztlich abgeklärt werden. Erste Anlaufstelle ist der Hausarzt, der bei Bedarf an einen Facharzt überweist.
Gesundheitslandesrat Hubert Messner (SVP) betont, dass nicht jede Veränderung Grund zur Sorge sei. Wer seine Haut kenne und regelmäßig beobachte, könne Auffälligkeiten besser einschätzen. Wichtig für die Hautgesundheit bleibe zudem ein konsequenter Schutz vor UV-Strahlung und Sonnenbränden.






