Knochen auf der Nordkette gefunden – DNA identifiziert Südtiroler

Am 21. Juni dieses Jahres entdeckte ein 42-jähriger österreichischer Wanderer in einer „Schotterreise“ im Bereich der Vorderen Brandjochspitze mehrere Knochen. Zunächst war unklar, ob es sich dabei um menschliche oder tierische Knochen handelte.
Ein Alpinpolizist barg die Fundstücke. Anschließend wurden sie von der Gerichtsmedizin in Innsbruck untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei einem der insgesamt elf gefundenen Knochen um einen menschlichen Knochen handelte.
Vermisster seit 1991 identifiziert
Eine DNA-Untersuchung brachte schließlich die Identität des Verstorbenen ans Licht. Der menschliche Knochen konnte einem Südtiroler zugeordnet werden, der seit 1991 in Innsbruck als vermisst galt. Der Mann war damals 22 Jahre alt.
Bereits zum Zeitpunkt der Vermisstenanzeige war vermutet worden, dass sich der junge Italiener im Bereich der Innsbrucker Nordkette aufgehalten haben könnte. Daraufhin war eine großangelegte Suchaktion gestartet worden. Diese blieb damals jedoch erfolglos.
Die genaue Todesursache konnte nicht mehr festgestellt werden. Laut Landeskriminalamt Tirol liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.
Die Ermittlungen beziehungsweise die Bearbeitung des Falles erfolgten durch das Landeskriminalamt Tirol.
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