von mmh 19.08.2026 09:28 Uhr

Sicherheit in Meran: STF fordert härteres Vorgehen

Die Süd-Tiroler Freiheit Meran fordert eine konsequentere Sicherheits- und Zuwanderungspolitik. In einer Aussendung warnt Ortssprecher Jan Niklaus davor, dass Meran zunehmend zu einer Stadt des „Verfalls und der Unsicherheit“ werde.

Ortssprecher Meran, Jan Niklaus. (Bild: STF)

Die Bürger hätten das Recht, sich zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher zu fühlen, heißt es in der Stellungnahme. Deshalb fordert die Ortsgruppe eine „Null-Toleranz-Strategie“ gegenüber Kriminellen und Straffälligen.

Alle rechtsstaatlich möglichen Maßnahmen müssten konsequent ausgeschöpft werden. Wer Gesetze missachte oder die gesellschaftlichen Grundwerte und Regeln der Gemeinde und des Landes nicht anerkenne, müsse mit den entsprechenden Konsequenzen rechnen.

Um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wieder zu stärken, spricht sich die Süd-Tiroler Freiheit zudem für eine deutlich stärkere Polizeipräsenz, konsequente Kontrollen und harte Sanktionen aus.

Fokus auf Tiroler Identität

Neben Sicherheits- und Migrationspolitik stellt die Ortsgruppe auch die Heimat- und Kulturpflege in den Mittelpunkt. Die historisch gewachsene Tiroler Identität und Kultur müssten geschützt werden.

Menschen anderer Herkunft, die Teil der Gemeinschaft werden wollten, müssten den heimischen Bräuchen und Traditionen sowie der christlich-abendländisch geprägten Werteordnung mit dem notwendigen Respekt begegnen, fordert Niklaus.

Die Wertschätzung für Kultur, Traditionen und religiöse Wurzeln müsse „viel entschiedener“ eingefordert werden. Damit solle einer aus Sicht der Süd-Tiroler Freiheit schleichenden Aushöhlung der regionalen Kultur und der gewachsenen Gesellschaftsstrukturen in Meran entgegengewirkt werden.

Die Stellungnahme stammt von Jan Niklaus, Ortssprecher der Süd-Tiroler Freiheit Meran.

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