SVP-Senioren fordern bessere Absicherung im Alter

Wie die SVP in einer Aussendung mitteilt, diskutierten die Mitglieder des Landesseniorenausschusses gemeinsam mit Parteiobmann Dieter Steger, Landesvorsitzendem Otto von Dellemann, Landesrätin Rosmarie Pamer und Landesgeschäftsführer Martin Karl Pircher aktuelle Herausforderungen. Die Generation 60+ sei keine Zuschauerin der Politik, sondern ein aktiver Teil ihrer Gestaltung, betonte von Dellemann. Zusammenhalt sei die größte Stärke.
Im Zentrum standen die soziale Absicherung und die steigenden Lebenshaltungskosten. Die Generation 60+ fordert eine weitere Verbesserung der Rentenaufstockung in Südtirol sowie eine Reform des staatlichen Rentensystems. Altersarmut müsse konsequent bekämpft und die finanzielle Sicherheit im Alter gewährleistet werden. Ein zentrales Anliegen ist eine treffsichere Ausgestaltung der Unterstützung für Mindestrenten. Die Generation 60+ schließt sich der Forderung des Seniorenbundes an, die Erstwohnung bei der Berechnung der EVEE auszunehmen. Die selbst bewohnte Wohnung dürfe nicht dazu führen, dass tatsächlich bedürftige Menschen aufgrund der Berechnungsmodalitäten von Leistungen ausgeschlossen würden. Ziel müsse eine Regelung sein, die die tatsächliche finanzielle Situation berücksichtige, so von Dellemann.
Weniger starre Altersgrenzen
Thematisiert wurde auch der Abbau sachlich nicht mehr gerechtfertigter Altersgrenzen. Viele Menschen seien länger gesund, aktiv und bereit, ihre Erfahrung einzubringen. Die Generation 60+ verstehe sich dabei nicht nur als Interessenvertretung, sondern als aktive Kraft. Positiv bewertet wurde die Einsetzung der Seniorenbeauftragten Vera Tronti, die als zentrale Anlaufstelle dienen soll. Weitere Themen waren der assistierte Suizid und die gefälschten Sprachzertifikate.
Steger ruft zu Geschlossenheit auf
In seinem politischen Ausblick richtete Parteiobmann Dieter Steger den Fokus auf die kommenden Herausforderungen. Geschlossenheit bedeute nicht, dass alle derselben Meinung seien, sondern gemeinsam Verantwortung für Südtirol zu übernehmen, so Steger. Nur mit einer starken und geeinten Volkspartei lasse sich die Zukunft erfolgreich gestalten.
Landesrätin Pamer informierte über Maßnahmen für ein selbstbestimmtes Altern und die Unterstützung pflegender Angehöriger. Ein gutes Leben im Alter brauche Sicherheit, Würde und Wahlfreiheit, betonte sie. Man investiere gezielt in die Pflege zu Hause und stärke die finanzielle Absicherung, damit ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer gewohnten Umgebung leben könnten.
Maria Messner, Traudi Götsch, Annemarie Nagler Marchetti, Marlene Preims, Josef Pfeifhofer, Dieter Steger, Reinhard Zublasing, Alberta Tamers, Otto von Dellemann, Eduard Profanter, Rosmarie Pamer, Johann Gasser, Toni Puner, Herbert Bonora






