Wespen-Alarm: Diese Zahlen sind erschreckend

Unterschiedliche Reaktionen
Damit hat sich die Zahl der Einsätze im Juli beinahe verfünffacht, im August sogar mehr als verzehnfacht. Das Rote Kreuz Tirol warnt deshalb davor, Wespen- und Bienenstiche zu unterschätzen.
Für die meisten Menschen bleiben die Folgen auf Rötung, Schwellung, Schmerzen und Juckreiz begrenzt. Bei einer Insektengiftallergie kann sich der Zustand jedoch rasch verschlechtern. Großflächige Schwellungen, Juckreiz am ganzen Körper, Übelkeit, Erbrechen, Atemnot oder Kreislaufprobleme sind Warnzeichen. In diesen Fällen muss sofort der Notruf 144 gewählt werden.
Besonders gefährlich sind auch Stiche im Mund- und Rachenraum, da die Schwellung die Atemwege beeinträchtigen kann.
Was empfohlen wird
Grundsätzlich empfiehlt das Rote Kreuz, die betroffene Stelle rasch zu kühlen. Bei einem Bienenstich sollte zudem der Stachel vorsichtig entfernt werden. Menschen mit bekannter Insektenallergie sollten ihr Notfallmedikament stets griffbereit haben und auch Angehörige über die Allergie und den Aufbewahrungsort des Notfallsets informieren.
Auch vorbeugen lässt sich: Beim Essen und Trinken ist besondere Vorsicht geboten, ebenso beim Aufenthalt auf Wiesen. Geschlossene Schuhe und luftige, langärmelige Kleidung können zusätzlichen Schutz bieten.






