von mmh 17.08.2026 13:14 Uhr

Nach 0:8-Klatsche gegen Rapid: GAK feuert Trainer

Das deutliche 0:8 gegen Rapid Wien hat für Ferdinand Feldhofer Konsequenzen. Der GAK hat sich laut Medienberichten einen Tag nach der Niederlage in der dritten Runde der ADMIRAL Bundesliga mit sofortiger Wirkung vom 46-Jährigen getrennt.

APA/EXPA/ UWE WINTER/Archivbild

Die Grazer kassierten am Sonntag in Wien-Hütteldorf eine empfindliche Abfuhr. Für Feldhofer war es das letzte Spiel als Cheftrainer des GAK. Co-Trainer Joachim Standfest übernimmt vorerst interimistisch die Aufgaben des Cheftrainers.

„Wir mussten im Sinne des Vereins eine klare Konsequenz ziehen“, erklärte Interims-Sportdirektor Andreas Lienhart in einer Aussendung des Vereins. Auch GAK-Präsident René Ziesler sprach von einem notwendigen Schritt. „Um in dieser noch jungen Saison die notwendige Veränderung herbeizuführen, war es unerlässlich, einen neuen Impuls zu setzen“, sagte Ziesler.

Schwieriger Saisonstart

Der GAK war mit einer 0:3-Niederlage beim Meister LASK in die neue Saison gestartet. Anschließend gelang vor heimischem Publikum ein 2:1-Erfolg gegen Aufsteiger Austria Lustenau. Nach drei Runden stehen die Grazer mit drei Punkten auf dem neunten Platz der Zwölferliga.

Trotz des Sieges gegen Lustenau sorgte letztlich vor allem die 0:8-Niederlage in Wien für die Trennung. „Eine 0:8-Niederlage tut weh und hinterlässt Spuren“, betonte Lienhart. Feldhofer habe mit zwei erfolgreichen Klassenerhalten sehr gute Arbeit geleistet, wofür der Verein dankbar sei. „Dennoch kann man nach so einem Ergebnis nicht zur Tagesordnung übergehen.“

Der Verein will die sportliche Situation nun gemeinsam mit der Mannschaft aufarbeiten und den Fokus auf eine Neuausrichtung legen. Wer künftig dauerhaft auf der Trainerbank des GAK sitzen wird, ist noch offen. Die Neubesetzung des Cheftrainerpostens soll nach Abschluss der Gespräche bekannt gegeben werden.

Feldhofer blickt auf zwei Jahre zurück

Feldhofer selbst bedankte sich nach seiner Freistellung für das Vertrauen, das ihm der GAK über mehr als zwei Jahre entgegengebracht habe. Unter seiner Führung habe sich der Verein in verschiedenen Bereichen weiterentwickelt und an Professionalität gewonnen.

Besonders verwies der 46-Jährige auf die beiden gelungenen Klassenerhalte. Auch schwierige Phasen habe die Mannschaft gemeinsam bewältigt und sich jeweils aus eigener Kraft den Verbleib in der Liga gesichert.

Die jüngste Niederlage bezeichnete Feldhofer als sportlichen Rückschlag. Gleichzeitig bedankte er sich bei allen Personen im Umfeld des Vereins. „Ich war stolz darauf, an der Seitenlinie für den GAK zu stehen“, erklärte der nunmehr ehemalige Trainer.

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