St. Anna-Kirche in Villanders erstrahlt in neuem Glanz

Im Zuge der Arbeiten wurden Dach und Fassaden der Kirche umfassend saniert. Die alten Holzschindeln auf dem Dach wurden entfernt und durch handgespaltene Lärchenschindeln ersetzt. Zudem wurde der Putz an den Fassaden instand gesetzt und die Entwässerungsanlage gereinigt. Die Arbeiten dauerten 45 Tage und konnten damit wie geplant Mitte Juli abgeschlossen werden.
Die Sanierung war vom Verein Bergwerk Villanders beantragt worden. Das Land übernahm die Finanzierung und Koordination. Die Arbeiten wurden vom Amt für Bau- und Kunstdenkmäler begleitet und beaufsichtigt.
Eine langjährige Geschichte
Die St. Anna-Kirche hat eine besondere Bedeutung für die Geschichte des Villanderer Bergwerks. Mehr als 150 Jahre lang war sie religiöser Mittelpunkt für die Bergleute und insbesondere für die Gemeinschaft der Heiligen Barbara. Das heutige barocke Kirchengebäude samt Glockenturm stammt aus dem Jahr 1736. Es ersetzte eine kleinere Kapelle, die für die wachsende Zahl der Gläubigen nicht mehr ausreichte.
Bereits Ende 2006 hatte das Land wegen des schlechten Erhaltungszustands eine Sanierung beschlossen. Mit der nun abgeschlossenen Maßnahme soll das historische Erscheinungsbild der Kirche langfristig bewahrt werden. „Unser Ziel ist es, das Kulturerbe zu erhalten und es den kommenden Generationen in bestmöglichem Zustand zu übergeben“, betont Landesrat Christian Bianchi von Forza Italia.






