von ih 07.08.2026 17:01 Uhr

Deutsche Stadt verzichtet auf Abschiebung von illegalen Migranten

Die Stadt Köln hat ein Angebot des Landes Nordrhein-Westfalen abgelehnt, rund 500 ausreisepflichte Migranten aus den Westbalkanstaaten abzuschieben. Das Land hatte angeboten, die notwendigen Rückreisedokumente zu beschaffen, da fehlende Papiere häufig der Grund für die Duldung der Betroffenen waren.

Bild: UT24/rem

Nach Angaben der Stadt Köln seien viele der Migranten bereits seit längerer Zeit geduldet. Statt ihre Ausreise vorzubereiten, wolle Köln sie mit Unterstützung von Sozialpädagogen dabei begleiten, eine Aufenthaltserlaubnis und eine dauerhafte Bleibeperspektive zu erhalten.

Laut internen Vermerken bemühte sich die Stadt anschließend auch nicht selbst um die Beschaffung der erforderlichen Rückreisedokumente. Ende 2025 lebten nach Angaben der Stadt 3.657 geduldete Ausländer in Köln.

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