Stahlwerk bleibt in Südtiroler Landeshand

Zu den wichtigsten Voraussetzungen zählen die Sicherung der bestehenden Arbeitsplätze sowie die Fortführung der Stahlproduktion. Letztere wurde vom zuständigen italienischen Ministerium als „Produktion von strategischem nationalen Interesse“ eingestuft.
Bei einem Treffen im Palais Widmann am Mittwoch legte das Land dem Unternehmen zudem den von den zuständigen Ämtern ermittelten Schätzwert des Industrieareals vor. Auf dieser Grundlage wurde die jährliche Konzessionsgebühr berechnet, die von Valbruna akzeptiert wurde. Berücksichtigt wurde dabei, dass das Unternehmen sämtliche Kosten für notwendige außerordentliche Instandhaltungsarbeiten übernimmt. Die Konzessionsgebühr wird zudem jährlich an die Inflation angepasst.
Details müssen noch ausgearbeitet werden
Landeshauptmann Arno Kompatscher sowie die Landesräte Marco Galateo und Christian Bianchi zeigten sich mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden. Sie betonten, dass das Eigentum am Industrieareal in Landeshand bleibe und gleichzeitig ein bedeutender Industriestandort mit seinen Arbeitsplätzen langfristig abgesichert werde.
Bevor der Vertrag unterzeichnet werden kann, muss er nun im Detail ausgearbeitet und von der Landesregierung verwaltungsrechtlich genehmigt werden. Die Unterzeichnung soll nach Möglichkeit noch vor dem Auslaufen der derzeitigen Konzessionsverlängerung erfolgen. Zudem ist ein Treffen mit den Gewerkschaften geplant, bei dem die Inhalte der erzielten Einigung erläutert werden sollen.
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