1,15 Millionen Euro fließen in Umweltprojekte im Tauferer Ahrntal

Die Gelder stammen aus den Auflagen der Wasserkraftkonzession. Der Betreiber des Kraftwerks, die Alperia Greenpower GmbH, ist verpflichtet, einen Teil der Einnahmen für Maßnahmen bereitzustellen, die Umwelt und Landschaft im betroffenen Gebiet zugutekommen. Über die gesamte Laufzeit der Konzession beläuft sich dieses Budget auf insgesamt 11,5 Millionen Euro.
Gemeinden erhalten den Großteil der Mittel
Von den nun freigegebenen 1,15 Millionen Euro sind 200.000 Euro für Umweltmaßnahmen vorgesehen, die der Konzessionär selbst umsetzt. Die verbleibenden 950.000 Euro werden zwischen den Ufergemeinden und dem Land Südtirol aufgeteilt. Zwei Drittel der Summe gehen an die Gemeinden, ein Drittel an das Land.
Die Gemeinde Mühlwald erhält demnach 285.000 Euro, während Sand in Taufers mit rund 348.333 Euro den größten Anteil der kommunalen Mittel bekommt. Das Land Südtirol kann rund 316.667 Euro für eigene Umweltmaßnahmen einsetzen.
Investitionen in Natur und Landschaft
Laut Umweltlandesrat Peter Brunner (SVP) sorgen die Umweltgelder dafür, dass ein Teil des wirtschaftlichen Nutzens der Wasserkraft direkt in die betroffenen Gebiete zurückfließt. Davon profitierten sowohl Natur und Landschaft als auch die Menschen vor Ort.
Mit den Mitteln sollen in den kommenden Jahren verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung von Umwelt und Landschaft in den betroffenen Gemeinden umgesetzt werden.






