von lif 03.08.2026 17:47 Uhr

Falsche Spende: Rentnerin machte sogar Schulden

Ein angeblich wohltätiges Projekt hat einer 75-jährigen Frau 12.000 Euro gekostet. Nun haben die Ordnungshüter den Verantwortlichen einer gemeinnützigen Organisation angezeigt.

Bild: APA/THEMENBILD

Wie die Behörden mitteilen, geht der Fall auf eine Anzeige der Frau zurück. Die Vorfälle reichen bis in den Sommer 2020 zurück: Damals wurde die Seniorin während eines Urlaubs in Süditalien angesprochen und dazu überredet, eine Spende zu leisten. Für diese musste die gutherzige Frau sogar Schulden aufnehmen. Mit mehreren Täuschungen habe der Beschuldigte das Vertrauen der älteren Frau gewonnen, so die Ordnungshüter. Er brachte sie dazu, 12.000 Euro zu überweisen. Das Geld sollte angeblich ein edles Sozialprojekt finanzieren: den Kauf eines Grundstücks und den Bau eines Gebäudes zur Betreuung von Menschen mit Behinderung.

Die Ermittlungen der Behörden brachten die Täuschung schließlich ans Licht. Jahre später existiert weder eine solche Einrichtung, noch wurde jemals ein Teil des Projekts verwirklicht. Damit bestätigte sich der betrügerische Charakter des Versprechens.

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