Land will Generationenwechsel in freien Berufen fördern

Wie das Land mitteilt, befasste sich die Landesregierung in ihrer jüngsten Sitzung auf Antrag von Wohn-Landesrätin Ulli Mair mit einem entsprechenden Vorschlag. Dieser zielt darauf ab, Freiberuflerinnen und Freiberufler im Planungsbereich unter 40 Jahren bei der Vergabe von Aufträgen stärker einzubinden. Anlass war ein Austausch mit dem Vorstand der Architektenkammer. Dieser hatte angeregt, junge Berufstätige bei direkten Vergaben sowie bei Einladungen zu entsprechenden Verfahren verstärkt zu berücksichtigen.
Junge Freiberufler bräuchten die Chance, Berufserfahrung zu sammeln und sich im Wettbewerb zu etablieren, betont Mair. Wenn auch sie bei öffentlichen Aufträgen stärker berücksichtigt würden, fördere man den Generationenwechsel, schaffe Raum für neue Ideen und stärke den Wissenstransfer zwischen erfahrenen und neuen Fachkräften. Die Landesverwaltung und das Wohnbauinstitut WOBI würden dazu künftig im Rahmen des Rotationsprinzips konsequenter als bisher beitragen.
Die Landesregierung nahm den Vorschlag positiv auf. Künftig soll bei den Vergabeverfahren in allen Bereichen der Landesverwaltung stärker darauf geachtet werden, qualifizierte junge Freiberufler zu berücksichtigen. Ziel ist es, den Kreis der Auftragnehmer breiter zu fassen, den Wettbewerb zu stärken und den Generationenwechsel zu fördern.






