von ih 31.07.2026 10:22 Uhr

Zebrastreifen ist kein Freibrief

Die SVP-Generation 60+ ruft zu mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr auf. Anlass sind immer wieder schwere Unfälle, bei denen Fußgänger auf oder in der Nähe von Zebrastreifen verletzt oder getötet werden.

Symbolbild von Manfred Richter auf Pixabay

Nach Angaben des Landesvorsitzenden der SVP-Generation 60+, Otto von Dellemann, sind ältere Menschen täglich zu Fuß unterwegs – etwa beim Einkaufen, auf dem Weg zum Arzt oder bei Spaziergängen. Gerade auf vertrauten Wegen dürfe die Aufmerksamkeit jedoch nicht nachlassen.

Von Dellemann betont, dass ein Zebrastreifen keine uneingeschränkte Sicherheit garantiere. Wer die Fahrbahn überqueren wolle, solle sich stets vergewissern, dass herannahende Fahrzeuge tatsächlich anhalten und die Fahrzeuglenker die Situation erkannt haben. Ein Blick nach links und rechts sowie möglichst Blickkontakt mit den Autofahrern könnten die Sicherheit zusätzlich erhöhen.

Aufmerksamkeit gefordert

Zwar hätten Fußgänger am Schutzweg Vorrang, dennoch ersetze dieses Recht nicht die eigene Vorsicht. Besonders im Alltag, wenn Wege vertraut erscheinen, sei erhöhte Aufmerksamkeit notwendig.

Gleichzeitig erinnert die SVP-Generation 60+ auch die Fahrzeuglenker an ihre Verantwortung. Sie seien verpflichtet, sich Zebrastreifen mit besonderer Vorsicht zu nähern, ihre Geschwindigkeit anzupassen und Fußgängern ein sicheres Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen.

„Verkehrssicherheit ist eine gemeinsame Verantwortung“, erklärt Otto von Dellemann. Nur wenn alle Verkehrsteilnehmer aufmerksam seien und gegenseitig Rücksicht nähmen, könnten Unfälle vermieden werden. Schon ein kurzer Moment der Aufmerksamkeit könne Leben retten.

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