Eine Milliarde Euro für Südtirols Verkehr

Die Mittel seien das Ergebnis strategischer Planung, ausgearbeiteter Projekte und der Zusammenarbeit mit dem Staat, der Europäischen Union sowie weiteren Partnern. „Große Infrastrukturprojekte lassen sich nicht allein mit guten Ideen verwirklichen. Dafür braucht es ausgereifte Projekte, gesicherte Finanzierungen und starke institutionelle Partnerschaften“, erklärte Alfreider.
Geld für Bahn, Straßen und neue Mobilitätsangebote
Ein großer Teil der Finanzierung fließt in Bahn- und Infrastrukturprojekte. Insgesamt 485 Millionen Euro stehen dafür bereit. Darunter befinden sich 250 Millionen Euro für die Riggertalschleife, 150 Millionen Euro für den Virgltunnel, 50 Millionen Euro für neue Coradia-Stream-Züge, 25 Millionen Euro für die Remise Bozen sowie weitere 25 Millionen Euro für die Bahnhaltestelle St. Jakob.
Weitere 190 Millionen Euro werden genutzt, um Kostensteigerungen bei Infrastrukturprojekten auszugleichen. 170 Millionen Euro sind für Mobilitätsprojekte im Zusammenhang mit den Olympischen Winterspielen vorgesehen.
Zusätzlich wurden 155 Millionen Euro für neue Mobilitätsvorhaben bereitgestellt. Dazu gehören unter anderem 55 Millionen Euro aus dem Fonds für Entwicklung und Kohäsion, 35 Millionen Euro für die Radmobilität, 40 Millionen Euro für die neue Seilbahn Jenesien sowie 10 Millionen Euro für den Ausbau der Wasserstoffproduktion.
„Investitionen für die Zukunft Südtirols“
Laut Alfreider bilden die Projekte eine gemeinsame Strategie, um Südtirols Mobilität moderner, nachhaltiger und leistungsfähiger zu gestalten. Die gesicherten Mittel sollen den öffentlichen Verkehr stärken, die Bahn- und Straßeninfrastruktur verbessern und die Verbindung zwischen Städten und Tälern ausbauen.
„Eine Milliarde Euro kommt nicht von selbst. Voraussetzung sind klare Ziele, sorgfältige Planung, ausgereifte Projekte und ein kontinuierlicher Dialog mit den institutionellen Partnern“, betonte der Landesrat.






