Vierte Hitzewelle erreicht Südtirol: Temperaturen bis 38 Grad

Notarzt Werner Calliari weist darauf hin, dass während Hitzewellen deutlich mehr Rettungseinsätze notwendig sind. Häufige Ursachen seien Flüssigkeitsmangel, körperliche Überanstrengung oder längere Aufenthalte in der direkten Sonne. Besonders gefährdet seien ältere Menschen sowie Personen mit Vorerkrankungen. Auch blutdrucksenkende Medikamente könnten bei großer Hitze stärker wirken und sollten gegebenenfalls mit einem Arzt abgestimmt werden.
Bis zu 38 Grad und Tropennächte
Meteorologe Dieter Peterlin berichtet, dass die heiße Luft aus Nordafrika bereits seit dem 28. Juli für Temperaturen um 35 Grad sorgt. In den nächsten Tagen seien Höchstwerte zwischen 36 und 38 Grad zu erwarten. Einzelne Wärmegewitter könnten am Mittwoch sowie ab Freitag auftreten und teilweise kräftig ausfallen. Eine nachhaltige Abkühlung sei derzeit nicht in Sicht. Im Raum Bozen werden zudem wieder Tropennächte erwartet, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad sinken.
Warnstufe Orange
Ab Donnerstag gilt die Warnstufe Orange im Raum Bozen, im Etschtal bis Meran, im Überetsch und Unterland bis Salurn sowie im Raum Brixen. Das Landeswarnzentrum empfiehlt, ausreichend zu trinken, direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden, leichte Kleidung zu tragen und Wohnräume möglichst kühl zu halten.
Bereits seit Anfang Juni informiert das Landeswarnzentrum mit einer Sensibilisierungskampagne über richtiges Verhalten bei großer Hitze. Zudem wird täglich ein Warnlagebericht zu Naturgefahren in Südtirol veröffentlicht.






