Neues Perathoner-Porträt bereichert das Stadtmuseum Bozen

Museumsvereins-Obmann Walter Landi nahm das Werk gemeinsam mit weiteren Vereinsvertretern sowie Verena Köllensperger, einer Urenkelin Perathoners, entgegen. Landi bedankte sich beim Künstler für die Schenkung und bezeichnete das Porträt als wichtiges Zeugnis im Erinnerungsjahr an den langjährigen Bürgermeister.
Auch Vizeobfrau Eva Gratl hob hervor, dass die Auseinandersetzung mit Perathoners Lebenswerk bis heute inspiriere. Köllensperger zeigte sich erfreut darüber, dass ihr Vorfahr auch heute noch Künstler zu neuen Werken anrege.
Calabrese beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit der Porträtmalerei. Dabei geht es ihm nicht nur um die äußere Darstellung einer Person, sondern vor allem darum, deren Persönlichkeit sichtbar zu machen. Geprägt wurde der Meraner unter anderem von der Galeristin Laura Veysy Boros De Somoskeoy, dem Künstler Michael Rasp sowie durch Studien an der Sommerakademie Salzburg und bei Porträtmaler Guy Vetter.
Mit dem Bild möchte Calabrese Julius Perathoner ein künstlerisches Denkmal setzen. Der ehemalige Bürgermeister habe die Entwicklung Bozens maßgeblich geprägt und Großes für die Stadt geleistet, sei jedoch nicht immer entsprechend gewürdigt worden. Das Porträt soll dazu beitragen, sein Vermächtnis und seine Bedeutung für Bozen im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu erhalten.






