„Wie oft noch?“: Freiheitliche fordern nach Attentat Konsequenzen

Es bleibt alles beim Alten
„Unser Mitgefühl gilt den Opfern, den Verletzten und ihren Angehörigen. Ihr Leid und ihre Würde stehen über jeder politischen Debatte“, erklärt Stauder eingangs.
Gleichzeitig wirft der Freiheitlichen-Obmann der Politik in Deutschland und Europa vor, nach Gewalttaten regelmäßig Betroffenheit zu zeigen, ohne daraus nachhaltige Konsequenzen zu ziehen.
Nach seiner Ansicht würden nach jedem Vorfall Trauerbekundungen und Versprechen folgen, ehe wieder zum politischen Alltag übergegangen werde.
Kritik an Umgang mit islamischem Extremismus
Besonders kritisch äußert sich Roland Stauder zum Umgang mit islamistischem Extremismus und der Entstehung von Parallelgesellschaften. Diese Entwicklungen würden seiner Auffassung nach seit Jahren verharmlost oder relativiert. Wer entsprechende Probleme anspreche, sei häufig politisch ausgegrenzt worden.
Stauder betont, eine freie Gesellschaft dürfe gegenüber jenen keine Toleranz zeigen, die demokratische Grundwerte ablehnten oder bekämpften. Zugleich warnt er davor, anzunehmen, dass entsprechende Entwicklungen an Südtirol vorbeigingen. Erste Warnzeichen seien seiner Einschätzung nach bereits auch in unserem Land erkennbar.
Abschließend fordert der Landesparteiobmann der Freiheitlichen in Südtirol ein konsequenteres Vorgehen gegen Parallelgesellschaften, strengere Maßnahmen gegenüber Personen ohne Bleiberecht sowie gegenüber ausländischen Straftätern. Südtirol solle aus den Erfahrungen anderer Länder lernen und rechtzeitig handeln, anstatt deren Fehler zu wiederholen.






