Wohlgemuth: „Wohnungen klimafit machen“ – Land fördert Hitzeschutz

„Der Klimawandel ist längst auch in unseren Wohnungen angekommen. Gerade nach den vergangenen Hitzewellen ist klar: Wir müssen unsere Gebäude an die neuen klimatischen Bedingungen anpassen. Außenliegender Sonnenschutz ist dabei eine der wirksamsten Maßnahmen – und genau deshalb unterstützen wir diese Investitionen mit der Tiroler Wohnbauförderung“, betont Wohnbaureferent LHStv Philip Wohlgemuth.
Außenliegender, elektrisch betriebener Sonnenschutz hat Vorrang
Gefördert werden unter anderem außenliegende Raffstores oder Rollläden, die elektrisch betrieben werden, beispielsweise mit einem integrierten Solarpanel. Der große Vorteil: Die Sonneneinstrahlung wird bereits vor dem Fenster abgehalten und die Räume heizen sich deutlich weniger auf. Solche Maßnahmen sind sowohl im Neubau als auch bei Sanierungen förderfähig.
Erst wenn passive Maßnahmen wie ein außenliegender Sonnenschutz nicht ausreichen, kann auch der Einbau einer aktiven Kühlung sinnvoll sein. „Unser Grundsatz lautet: Hitze gar nicht erst ins Gebäude lassen, statt sie im Nachhinein energieintensiv wieder hinauszukühlen. Das spart Energie, schützt das Klima und erhöht gleichzeitig den Wohnkomfort“, so Wohlgemuth.
Wohnkomfort steigern und Energie sparen
Neben einer höheren Wohnqualität leisten wirksame Beschattungssysteme auch einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz. Wer Räume bereits durch bauliche Maßnahmen kühl hält, benötigt deutlich weniger Energie für eine nachträgliche Kühlung.
„Nach der Hitzewelle ist vor der Hitzewelle. Deshalb investieren wir nicht nur in leistbaren Wohnraum, sondern auch in klimafitte Wohnungen, die den Herausforderungen der Zukunft gewachsen sind. Die Tiroler Wohnbauförderung unterstützt die Menschen dabei ganz konkret“, so Wohlgemuth abschließend.






