20 Angebote für Ausweichquartier des Bozner Gerichts

Vorschläge werden geprüft
Nach einer ersten Prüfung durch das Landesamt für Vermögensgüter werden die eingelangten Interessenbekundungen nun an die Präsidentin des Landesgerichts Bozen, Francesca Bortolotti, sowie den leitenden Oberstaatsanwalt Axel Bisignano weitergeleitet. Sie entscheiden, welches Gebäude den Anforderungen der Justiz am besten entspricht. Mit der Vorprüfung sieht das Land seine Aufgabe in dieser Phase als abgeschlossen an.
„Die große Zahl an Angeboten zeigt die enorme Solidarität und das breite Interesse an unserer Markterhebung“, erklärt Hochbau- und Vermögenslandesrat Christian Bianchi. Besonders erfreulich sei das Engagement der Wirtschaft sowie die geschlossene Reaktion der Stadt Bozen auf die unerwartete Notsituation.
Was nun entscheidend ist
Für die Auswahl des künftigen Ausweichquartiers spielen mehrere Kriterien eine entscheidende Rolle. Dazu zählen insbesondere die Größe und der bauliche Zustand der Immobilie, die erforderlichen Zertifizierungen sowie das Vorhandensein von Gerichtssälen, Archiven und Parkplätzen. Darüber hinaus muss das Gebäude möglichst sofort nutzbar sein, um den Gerichtsbetrieb rasch wieder aufnehmen zu können.
Parallel dazu gehen die Sicherungsarbeiten am beschädigten Gerichtsgebäude am Gerichtsplatz weiter. Nach Angaben des Hochbauressorts liefern die laufenden Untersuchungen inzwischen wichtige Erkenntnisse für die Planung der nächsten Schritte. Die Ursache des Teileinsturzes ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.






