Südtirol möchte mehr Pflegehelfer ausbilden

Pflegehelfer arbeiten vor allem in Einrichtungen des sozialen und sanitären Bereichs. Dazu zählen laut Mitteilung unter anderem Seniorenwohnheime, ambulante Dienste, Krankenhäuser oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Die entsprechende Ausbildung wird von der Landesfachschule für Sozialberufe „Hannah Arendt“ angeboten und kann in Vollzeit, aber auch berufsbegleitend in Bozen, Meran, Brixen, Bruneck oder Schlanders absolviert werden.
Rund 700 Einschreibungen an der Berufsschule
Wie das Landespresseamt mitteilt, verzeichnet die Schule derzeit bereits 109 Einschreibungen für die berufsbegleitende Ausbildung zum Pflegehelfer. Generell gibt es heuer mehr Anmeldungen in die verschiedenen Lehrgänge und Angebote der Berufsschule. Aktuell sind es rund 700. Da Anmeldungen weiterhin möglich sind, können sich diese Zahlen bis zum Unterrichtsbeginn im Herbst noch ändern.
Soziallandesrätin Rosmarie Pamer und Bildungslandesrat Philipp Achammer setzen sich nach eigenen Angaben aktiv für dieses dezentrale und duale Ausbildungsmodell ein. Die Nachfrage nach Fachkräften sei auch im soziosanitären Bereich hoch und weiter steigend, betont Pamer. Um dem entgegenzuwirken, forciere man die dezentrale, berufsbegleitende Ausbildung, damit theoretisches Wissen und praktische Erfahrung unmittelbar im Arbeitsalltag eingesetzt werden könnten.
Durch die dezentralen Standorte werde diese hochqualifizierte Ausbildung in allen Landesteilen zugänglich gemacht, ergänzt Achammer. Das mache den Einstieg in den Pflegeberuf für noch mehr Interessierte attraktiv.
Das Ausbildungsangebot ist laut Mitteilung kostenlos und erstreckt sich über einen Zeitraum von 14 Monaten. Es ist in 23 Unterrichtsblöcke im Zweiwochenrhythmus unterteilt.






