von lif 21.07.2026 17:51 Uhr

15 Junior Ranger unterwegs in der Texelgruppe

15 Jugendliche haben Mitte Juli zwei Tage lang die Natur des Naturparks Texelgruppe erkundet. Bei Wanderungen, Tierbeobachtungen und Übernachtung im Bergheim standen dabei Bewegung, Gemeinschaft und das Erlebnis Natur im Mittelpunkt.

Gemeinsam Höhenmeter überwinden und die Bergwelt erleben: Die Jugendlichen genossen die besondere Atmosphäre im Naturpark Texelgruppe und sammelten bei Wanderungen viele gemeinsame Eindrücke. (Foto: Amt für Natur/Bereich Natur- und Umweltbildung)

Wie das Landespresseamt mitteilt, fand die Aktion am 16. und 17. Juli im Rahmen der grenzüberschreitenden Initiative „Youth at the Top – Jugend auf dem Gipfel“ statt. Organisiert wurde sie vom Amt für Natur gemeinsam mit dem Alpenverein Südtirol (AVS), auch anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Naturparks Texelgruppe. Los ging es laut Mitteilung in Meran. Über Moos in Passeier führte der Weg weiter nach Pfelders. Unterwegs lernten die Jugendlichen den Naturpark kennen und erfuhren dabei Wissenswertes über Tiere wie Steinbock, Adler und Bartgeier.

Für Annamaria Gapp, Verantwortliche des Naturparkhauses Texelgruppe, liegt genau darin der Wert solcher Tage. Gemeinsame Erlebnisse in der Natur seien immer etwas Besonderes, wird sie in der Aussendung zitiert.

Tierbeobachtungen und Wanderungen

Am Nachmittag erreichten die Jugendlichen Pfelders und bezogen ihr Quartier im AVS-Bergheim. Nach dem Abendessen stand eine Wanderung zum Pfelderer See auf dem Programm, bei der verschiedene Ökosysteme kennengelernt wurden.

Am zweiten Tag ging es zu den Zeppichler Bergwiesen. Dort entdeckten die Jugendlichen mit dem Spektiv unter anderem Braunkehlchen, Gänsegeier, verschiedene Schwalbenarten, einen Grünspecht, einen Mäusebussard und Gämsen. Die Beobachtungen boten laut Presseamt den Anlass, sich spielerisch mit den Ökosystemen und ihrer Bedeutung zu beschäftigen.

Gapp beschreibt die besondere Dynamik, die in der Gruppe entstanden sei: Früh aufbrechen, gemeinsam Höhenmeter überwinden und müde wie glücklich das Ziel erreichen, das schaffe unvergessliche Erinnerungen. Gleichzeitig werde dabei spürbar, wie wertvoll die Natur sei und wie wichtig ihr Schutz bleibe.

Auch Leo Hilpold, Direktor des Landesamtes für Natur, hebt in der Aussendung die langfristige Bedeutung solcher Projekte hervor. Sie wirkten lange nach und trügen dazu bei, dass aus begeisterten Jugendlichen später im Naturschutz aktive Bürger würde.

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