von lif 21.07.2026 12:29 Uhr

„Kniefall vor Urzì ist eine Schande!“

Die geplante Neueinteilung des Senatswahlkreises Bozen/Unterland sorgt weiter für Empörung. Nun meldet sich auch die Ratsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit in Eppan mit scharfer Kritik zu Wort.

Quelle: Alessandro Urzì, Facebook

Die Fraktion reagiert nach eigenen Worten „mit Wut und Bitterkeit“ auf die im Parlament eingeläutete Verkleinerung des Wahlkreises, die auf einen Vorstoß des Abgeordneten Alessandro Urzì zurückgeht. Aus Sicht der Partei würden dabei nur um eigener Interessen willen und gegen den Willen der deutschsprachigen Bevölkerung bestehende Paketbestimmungen ignoriert. Für Gemeinderat Walter Oberhauser stellt sich die Frage, wie ein einzelner Abgeordneter im Alleingang eine solche Änderung durchsetzen könne, denn aus seiner Sicht ist das eine Verletzung des Südtirol-Pakets.

Eine Mitschuld sieht die Fraktion vor allem bei der SVP, die sich mit der Partei Urzìs eingelassen habe und nun die „Geister, die sie rief“, nicht mehr loswerde. Die Volkspartei wird deshalb aufgefordert, alle Möglichkeiten auszuloten, um die Neueinteilung noch zu verhindern – bis hin zur Anrufung der österreichischen Bundesregierung.

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