von lif 17.07.2026 11:18 Uhr

„Das Unterland wird Alessandro Urzí ausgeliefert!“

Die Debatte um die Neueinteilung des Senatswahlkreises Bozen-Unterland geht weiter. Nun meldet sich auch die ehemalige Landtagsabgeordnete Eva Klotz zu Wort.

Foto: STF

Klotz zeigt sich entsetzt über die Bereitschaft der Volkspartei, das Unterland bei den kommenden Parlamentswahlen praktisch dem Fratelli-d’Italia-Abgeordneten Alessandro Urzì auszuliefern. Man habe ihm bereits bei der sogenannten Autonomie-Reform einen politischen Erfolg nach dem anderen überlassen, kritisiert die Politikerin der Süd-Tiroler Freiheit. Jetzt rolle man ihm nicht nur persönlich den roten Teppich aus, sondern lege sich für fragwürdige parteipolitische Vorteile auch noch auf eine schmerzliche Teilung des Unterlandes fest.

Hintergrund ist ein Änderungsantrag Urzìs zur Wahlrechtsreform, mit dem der Senatswahlkreis Bozen-Unterland neu zugeschnitten werden soll. Mehrere überwiegend deutschsprachige Gemeinden würden dabei anderen Wahlkreisen zugeschlagen. Kritiker sprechen von einem „Wahlkreis nach Maß“ und befürchten eine Schwächung der deutschsprachigen Wähler im Unterland. Die SVP hatte sich bei der Abstimmung in der Abgeordnetenkammer der Stimme enthalten.

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