Hitze am Arbeitsplatz: Land zieht erste Bilanz zu Schutzmaßnahmen

Bereits Anfang Juni hatte das Gremium gemeinsam mit dem Arbeitsinspektorat, dem betrieblichen Dienst für Arbeitsmedizin, den Sozialpartnern und weiteren Institutionen Präventions- und Kontrollmaßnahmen gegen die Belastung durch hohe Temperaturen abgestimmt. Seither finden verstärkte Kontrollen auf Baustellen und in Betrieben mit erhöhter Hitzebelastung statt. Dabei wird überprüft, ob die gesetzlich vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen umgesetzt werden.
In der kommenden Sitzung sollen nun erste Erfahrungen ausgewertet und mögliche Verbesserungen diskutiert werden. Ziel sei es, die Maßnahmen gemeinsam mit allen beteiligten Stellen laufend weiterzuentwickeln und langfristig wirksame Lösungen für den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu schaffen, betont Amhof.
Keine zusätzlichen Arbeitsgruppen
Kritisch äußerte sich die Landesrätin zu Forderungen nach zusätzlichen Sonder-Arbeitsgruppen. Das bestehende Landeskoordinierungskomitee sei das gesetzlich vorgesehene Gremium für die Abstimmung aller Präventionsmaßnahmen im Bereich Arbeitssicherheit. Ein weiterer Arbeitstisch würde lediglich bereits geführte Diskussionen wiederholen.
Dem Koordinierungskomitee gehören unter anderem das Arbeitsinspektorat, der betriebliche Dienst für Arbeitsmedizin des Südtiroler Sanitätsbetriebes, die Unfallversicherungsanstalt INAIL, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften sowie weitere zuständige Institutionen an.






