Geröllabgang nach Starkregen: Gadertaler Staatsstraße teilweise gesperrt

Der Geröllabgang ereignete sich am 14. Juli bei Kilometer 12,8. Auslöser waren starke Regenfälle im Bereich eines oberhalb der Straße liegenden Grabens.
Schutznetze verhindern Schlimmeres
Die im Zuge von Sofortmaßnahmen errichteten Schutznetze hielten die herabstürzenden Gesteinsmassen zurück. Dadurch wurde verhindert, dass das Geröll die Fahrbahn erreichte. Auf der Straße blieb lediglich eine dünne Schlammschicht zurück. Sachschäden oder Verletzte gab es nicht.
Derzeit befinden sich das beauftragte Unternehmen, die Bauleitung sowie Fachleute des Landesamtes für Geologie und Baustoffprüfung vor Ort. Sie beurteilen die Lage und legen die weiteren Maßnahmen fest. Das mit Geröll gefüllte Schutznetz soll möglichst rasch mit einem Schreitbagger geräumt werden.
Verkehr wird einspurig geregelt
Für die Dauer der Räumungs- und Kontrollarbeiten wird eine Fahrspur der Staatsstraße aus Sicherheitsgründen vorübergehend gesperrt. Die Absicherung erfolgt mit Jersey-Leitelementen. Der Verkehr wird auf der verbleibenden Fahrspur nach den Anweisungen des Personals geregelt.
Mobilitäts- und Infrastrukturenlandesrat Daniel Alfreider betont die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen: „Die Schutznetze haben ihre Aufgabe erfüllt und verhindert, dass größere Geröllmengen die Straße erreichen.“ Nun gelte es, das Schutznetz rasch zu räumen, das gesamte Schutzsystem zu überprüfen und die Verkehrssicherheit weiterhin sicherzustellen.
Der Straßendienst beobachtet die Situation laufend und informiert über weitere mögliche Verkehrseinschränkungen.
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