von mmh 14.07.2026 13:19 Uhr

NEOS fordern Reform bei Förderwohnungen

Der gemeinnützige Wohnbau soll nach Ansicht der NEOS Tirol künftig treffsicherer gestaltet werden. Die Partei spricht sich dafür aus, dass geförderte Wohnungen verstärkt jenen Menschen zugutekommen, die tatsächlich auf leistbaren Wohnraum angewiesen sind. Dazu fordert sie regelmäßige Einkommensüberprüfungen sowie befristete Mietverträge.

Susanna Riedlsperger - Foto: Robin Exenberger

Für NEOS-Wohnbausprecherin Susanna Riedlsperger ist der gemeinnützige Wohnbau für viele Tiroler die einzige Chance auf leistbares Wohnen. Gerade deshalb müsse sichergestellt werden, dass die Wohnbauförderung auch künftig finanzierbar bleibe und die Unterstützung dort ankomme, wo sie tatsächlich benötigt werde.

„Die Wohnbauförderung ist und bleibt ein unverzichtbares Instrument für leistbares Wohnen. Damit sie auch in Zukunft finanzierbar bleibt, müssen wir aber sicherstellen, dass die Unterstützung dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird. Wer dauerhaft deutlich mehr verdient als zum Zeitpunkt des Einzugs, soll entweder einen entsprechend höheren Kostenbeitrag leisten oder Platz für jene machen, die dringend auf eine geförderte Wohnung angewiesen sind“, erklärt Riedlsperger.

Regelmäßige Überprüfung der Voraussetzungen

Konkret schlagen die NEOS regelmäßige Einkommensüberprüfungen sowie befristete Mietverträge im gemeinnützigen Wohnbau vor. Nach Ablauf der Befristung soll überprüft werden, ob die Voraussetzungen für eine geförderte Wohnung weiterhin erfüllt sind.

„Wer weiterhin Anspruch hat, soll selbstverständlich in der Wohnung bleiben können. Wer hingegen dauerhaft über den Einkommensgrenzen liegt, soll entweder marktgerechtere Beiträge leisten oder in den privaten Wohnungsmarkt wechseln. So können freiwerdende Wohnungen wieder jenen Menschen zugutekommen, die auf leistbaren Wohnraum angewiesen sind“, so Riedlsperger.

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