von mmh 13.07.2026 13:33 Uhr

Ab dieser Woche: Bahnreisende müssen auf Ersatzbusse umsteigen

Reisende auf der Brennerbahn müssen sich ab dem 18. Juli auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Wegen Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten wird der Bahnverkehr auf mehreren Abschnitten zwischen Bozen und der österreichischen Grenze vorübergehend eingestellt. Die Sperren dauern bis einschließlich 1. August.

Im Bild ein Bus in Brixen - Foto: LPA/Pizzinini Bus

Die Arbeiten werden vom italienischen Schienennetzbetreiber RFI (Rete Ferroviaria Italiana) gemeinsam mit der ÖBB-Infrastruktur AG durchgeführt und sind Teil eines umfassenden Programms zur Modernisierung der Bahninfrastruktur.

Bahnverkehr auf mehreren Abschnitten unterbrochen

Am 18. Juli wird der Bahnverkehr zwischen Bozen und Brenner vollständig eingestellt. Von 19. Juli bis 1. August betrifft die Sperre den Abschnitt Brixen–Brenner.

Zusätzlich finden vom 20. bis 26. Juli Bauarbeiten auf der Strecke Peri–Domegliara in Venetien statt. Auch auf österreichischer Seite wird gearbeitet: Zwischen Brenner und Gries am Brenner laufen die Bauarbeiten während des gesamten Zeitraums vom 18. Juli bis 1. August, zwischen Steinach am Brenner und Innsbruck wird von 23. Juli bis 1. August gebaut.

Ersatzverkehr mit Bussen

Während der Sperren werden die Regionalzüge durch Ersatzbusse ersetzt. Diese bedienen alle Bahnhöfe entlang der betroffenen Strecken.

Zusätzlich wird eine Direktverbindung zwischen Brixen und Franzensfeste ohne Zwischenhalte eingerichtet, um längere Fahrzeiten zu verkürzen. Auch zwischen Ala, Peri und Verona Porta Nuova stehen Ersatzbusse sowie Direktverbindungen zur Verfügung.

Auch Fernverkehr betroffen

Von den Bauarbeiten sind auch mehrere Fernverkehrsverbindungen betroffen. Vom 20. bis 26. Juli entfallen die Frecciarossa-Züge auf den Strecken Mailand–Bozen und Pescara–Bozen.

Die Verbindungen Neapel–Rom–Verona–Bozen werden teilweise gestrichen oder enden bereits in Verona Porta Nuova. Dasselbe gilt für die Intercity-Züge 610 und 611 zwischen Lecce beziehungsweise Bari und Bozen.

Laut Trenitalia bleiben die gesamten Reisezeiten trotz der Änderungen weitgehend unverändert.

Fahrgäste sollen sich vorab informieren

Alle bereits gekauften Bahntickets behalten auch im Ersatzverkehr mit Bussen ihre Gültigkeit.

Das Land Südtirol empfiehlt Fahrgästen, sich vor Reiseantritt über die aktuellen Verbindungen und Fahrpläne zu informieren. Aktuelle Informationen stehen über die App und Website von südtirolmobil sowie über die Kanäle von Trenitalia zur Verfügung. Zudem können Reisende die kostenlose Servicenummer 800 89 20 21 nutzen.

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