von ih 10.07.2026 07:00 Uhr

FPÖ: „Innsbruck hat ein Sicherheitsproblem“

Nach dem tödlichen Gewaltverbrechen in einer Wohngemeinschaft in der Innsbrucker Speckbacherstraße fordert die FPÖ Konsequenzen und wirft der Stadtpolitik Untätigkeit vor.

APA/EXPA/JOHANN GRODER

Täter weiter auf der Flucht

Auslöser ist der Mord an einem 25-jährigen Innsbrucker, der sich in einer Wohngemeinschaft ereignet hat. Der mutmaßliche Täter ist weiterhin auf der Flucht.

FPÖ-Stadtrat Markus Lassenberger spricht von großer Verunsicherung unter den Bewohnern des Hauses und der umliegenden Nachbarschaft. Viele hätten sich laut seinen Angaben an die Partei gewandt und würden befürchten, dass der Täter zurückkehren könnte.

Lassenberger berichtet außerdem von Problemen mit der betroffenen Wohngemeinschaft. Anwohner hätten von einer hohen Fluktuation der Bewohner und zahlreichen Besuchern erzählt. Zudem stünden laut seinen Aussagen Vermutungen über Drogen im Raum. Ob diese mit dem Gewaltverbrechen in Zusammenhang stehen, ist bislang nicht bestätigt. Die Polizei hat dazu keine entsprechenden Informationen veröffentlicht.

Wachsendes Problem

Scharfe Kritik übt die FPÖ an der Innsbrucker Stadtkoalition. Bürgermeister und Sozialreferat würden zu den Vorfällen schweigen, so Lassenberger.

Die Tiroler Freiheitlichen sehen in Innsbruck ein wachsendes Problem mit Drogen- und Gewaltkriminalität und fordern, dieses offen anzusprechen und entsprechende Maßnahmen zu setzen.

Die FPÖ kündigte an, das Thema Sicherheit in der kommenden Gemeinderatssitzung im Rahmen einer Aktuellen Stunde auf die Tagesordnung zu bringen.

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