Südtirols Gesundheitswesen in der Spitzengruppe

Der Südtiroler Gesundheitsdienst wird darin der Spitzengruppe zugeordnet. Punkten kann er vor allem bei der Versorgungsqualität, den Behandlungsergebnissen, der Angemessenheit der Leistungen, der Innovationskraft und der Gesamtorganisation. „Der CREA-Report bestätigt, dass das Südtiroler Gesundheitswesen im Vergleich mit den anderen Regionen hervorragend aufgestellt ist“, so Gesundheitslandesrat Hubert Messner. Das Ergebnis sei der täglichen Arbeit der Mitarbeiter zu verdanken und zugleich Ansporn, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen, so der Gesundheitslandesrat.
Der Report zeigt allerdings auch eine Diskrepanz: Die Bevölkerung nimmt die Verbesserungen deutlich zurückhaltender wahr, als es die gemessene Leistungsfähigkeit nahelegt. Das betrifft vor allem die wohnortnahe Versorgung, die häusliche Betreuung sowie die Begleitung chronisch kranker und pflegebedürftiger Menschen. Genau dort setze die Landespolitik an. Mit Gemeinschaftshäusern, Gemeinschaftskrankenhäusern und wohnortnahen Einsatzzentralen soll die Betreuung ausgebaut werden. „Die Gemeinschaftshäuser bilden das Herzstück dieses neuen Versorgungsmodells“, so Messner. Dort arbeiten Hausärzte, Pflegekräfte, Fachärzte sowie Sozial- und Gesundheitsdienste eng zusammen.
Aktuell sind in Südtirol sieben Gemeinschaftshäuser und zwei Gemeinschaftskrankenhäuser in Betrieb, die fünf wohnortnahen Einsatzzentralen arbeiten bereits seit 2024. In den kommenden Jahren soll das Netz weiter ausgebaut werden.






