Blutige Tradition: Auch zweite Stierhatz fordert Verletzte
Das Fest zu Ehren des Stadtheiligen San FermÃn hatte am Montag begonnen und endet nächsten Dienstag. Täglich werden in der Früh sechs Kampfbullen zusammen mit zahmen Leitochsen durch die engen Gassen der Altstadt für die Stierkämpfe in die Arena gejagt. Bei den Mutproben der vorwiegend jungen Männer über die rund 825 Meter lange Strecke werden jedes Jahr Läufer verletzt. Seit 1924 gab es 16 Todesopfer, das letzte 2009. Die meisten von ihnen starben durch Hornstöße.
Auch dieses Jahr protestierten Tierschutzgruppen gegen die traditionsreiche Veranstaltung, die bereits seit 1591 stattfindet, inzwischen aber auch in Spanien umstritten ist.
apa






