Südtirols Weltläden setzen auf Wissen und Engagement

Um ihr Wissen zu vertiefen, trafen sich kürzlich mehr als 60 Freiwillige und Mitarbeiter aller Weltläden zur zweitägigen Fair Trade Academy auf Schloss Goldrain. Auf dem Programm standen Vorträge und Workshops zu Produzentenorganisationen, Produktwissen, Warenpräsentation, rechtssicherer Kennzeichnung und Social Media.
„Wer im Weltladen arbeitet, verkauft nicht einfach Waren. Jedes Produkt erzählt eine Geschichte von fairen Preisen und Respekt entlang der gesamten Lieferkette“, betonte Rudi Dalvai, Mitbegründer von Altromercato und Vorsitzender des Weltladens Bozen.
Ein Laden, der ein Verein ist
Die Weltläden werden als Vereine oder Sozialgenossenschaften geführt und verfolgen keine Gewinnmaximierung. Überschüsse fließen in Bildungsarbeit und die Weiterentwicklung der Geschäfte. Möglich wird dieses Modell vor allem durch den Einsatz der zahlreichen Freiwilligen.
Zum Abschluss der Academy besuchten die Teilnehmer den Weltladen Latsch. Dort wurde deutlich, wie die einzelnen Weltläden eigene Schwerpunkte setzen und zugleich Teil eines starken landesweiten Netzwerks sind.






