Gewalttat in Wohnung: LKA mit Zeugenaufruf

Bis dato habe sich nämlich kein einziger Zeuge gemeldet, sagte der stellvertretende Leiter des Landeskriminalamtes, Philipp Rapold, zur APA. Gesucht würden insbesondere Personen, die sich am Donnerstag, dem 25. Juni, zwischen etwa 16.00 Uhr und 16.15 Uhr im Bereich Speckbacherstraße/Franz-Fischer-Straße aufgehalten und „verdächtige Personen, auffällige Fahrzeuge, Schreie, eine Auseinandersetzung oder sonstige ungewöhnliche Wahrnehmungen“ gemacht haben. Auch vermeintlich unbedeutende Beobachtungen könnten für die Ermittlungen von entscheidender Bedeutung sein, wurde betont.
Wie LKA-Ermittler Rapold erklärte, blieb auch Tatwaffe – man ging von einem Messer aus – weiter unauffindbar. Der 25-jährige Österreicher hatte mehrere Stichverletzungen aufgewiesen. Der Täter flüchtete im Anschluss.
Das Opfer gefunden und dann Alarm geschlagen hatte ein Mitbewohner, der sich in einem anderen Raum der Wohngemeinschaft befand. Dieser hatte zuvor „laute Geräusche gehört“, das Ganze habe sich in ganz kurzer Zeit zugetragen. Als der Mann dann nachschaute, fand er laut LKA den zunächst lebensgefährlich Verletzten vor.
apa






