von ih 03.07.2026 15:18 Uhr

Team K: Debatte über assistierten Suizid vom Omnibus trennen

Das Team K begrüßt die Aussetzung jener Bestimmungen zum medizinisch assistierten Suizid, die ursprünglich Teil des Omnibusgesetzes waren. Der Landtagsabgeordnete Franz Ploner kritisiert, dass ein so sensibles und komplexes Thema nicht in einem Sammelgesetz behandelt werden dürfe. Der Entwurf von Landesrat Hubert Messner (SVP) sei zudem inhaltlich zu wenig ausgereift gewesen.

Franz Ploner (Bild: Team K)

Franz Ploner fordert stattdessen eine breite gesellschaftliche und politische Debatte über assistierten Suizid, Sterbekultur und Palliativversorgung. Dabei müsse klar zwischen aktiver Sterbehilfe, passiver Sterbehilfe und assistiertem Suizid unterschieden werden. Ebenso spricht sich das Team K für den Ausbau der Palliativversorgung sowie für ein Suizidpräventionsgesetz aus.

Als Arzt betont Ploner, dass Leben und Sterben in Würde und selbstbestimmt möglich sein müssten. Er erklärt sich bereit, parteiübergreifend an einem Landesgesetz mitzuarbeiten, das die Verfahrensabläufe beim medizinisch assistierten Suizid regelt und sowohl die Rechte der Betroffenen als auch die Rechtssicherheit für Ärzte und Pfleger gewährleistet.

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