Nach Murenabgängen im Pitztal: Erste Fahrten wieder möglich

Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren – auch nachts
Zudem würden am Mittwoch die Aufräumarbeiten fortgesetzt. Fahrten taleinwärts seien von 9.00 Uhr bis 9.15 Uhr und von 12.00 bis 12.15 Uhr möglich. Fahrten talauswärts von 9.15 Uhr bis 9.30 Uhr und von 12.15 Uhr bis 12.30 Uhr. Für den Vormittag war auch eine Lagebesprechung mit allen Experten angesetzt. Die Aufräumarbeiten waren bereits seit Dienstagvormittag voll im Gange gewesen. Diese wurden auch in der Nacht auf Mittwoch mit mehreren Baggern fortgeführt. Rund 1.000 Einwohner von verschiedenen Ortsteilen von St. Leonhard im Pitztal waren betroffen. Herausfordernd war für die Einsatzkräfte am Dienstag auch die Stromsituation gewesen. Während des Tages war man an die Reparatur der freigelegten Stromleitung gegangen. Entsprechend musste die Stromversorgung im hinteren Pitztal ab dem Ortsteil Scheibrand vorübergehend unterbrochen werden. Am Nachmittag wurde dann mitgeteilt, dass seitens der landeseigenen Tinetz eine provisorische Stromleitung errichtet werde.
Ausmaß der Schäden: Keine Umfahrung möglich
Die Straße war auf einer Länge von rund 500 Metern verschüttet bzw. unterspült worden, Teile brachen weg. Zu den Murenabgängen im hinteren Pitztal kam es im Bereich des Bichlbachs und des Hairlachbachs. Auch die Pitze trat stellenweise aus ihrem Flussbett und flutete die Straße. Zudem wurden vier Brücken in Mitleidenschaft gezogen und eine Stromleitung freigelegt. Die Straße wurde am Dienstag jedenfalls zwischen den Ortsteilen Hairlach und Eggenstall für den gesamten Verkehr gesperrt. Einsatzkräfte – etwa die Rettung – könnten über einen Notweg das hintere Pitztal erreichen, betonte das Land. Alle anderen Fahrzeuge müssten die Dauer der Sperre abwarten, hieß es. Eine Umfahrung war nicht möglich.
UT24/apa






