Muren verschütten Kaunertaler Gletscherstraße

Die Tiroler Landesgeologie begutachtete die Schäden noch am Sonntag. Das Ergebnis: Die Gletscherstraße bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Wann die Verbindung wieder freigegeben werden kann, ist derzeit noch unklar.
Die Einsatzkräfte reagierten rasch. Besonders schutzbedürftige Personen wurden nach ersten Erkundungs- und Versorgungsflügen bereits mit dem Rettungshubschrauber „Libelle Tirol“ ausgeflogen. Die übrigen Gäste verbringen die Nacht im Gepatschhaus sowie im Gletscherrestaurant.
„Das Landes-Warn- und Lagezentrum organisiert gemeinsam mit dem österreichischen Bundesheer und der Polizei den Transport der weiteren Personen mit Hubschraubern am Montag“, erklärte Elmar Rizzoli, Leiter des Tiroler Zentrums für Krisen- und Katastrophenmanagement des Landes Tirol.
Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau, da die anhaltenden Niederschläge die Situation zusätzlich erschweren könnten. Die Schäden an der Gletscherstraße werden in den kommenden Tagen genauer erhoben.






